Hybrides Arbeiten von Morgen: Die Zukunft der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt und steht vor neuen Herausforderungen. Flexibles Arbeiten, Remote-Arbeit und virtuelle Zusammenarbeit sind längst keine Ausnahmen mehr, sondern prägen immer stärker den Arbeitsalltag. Die COVID-19-Pandemie hat zweifellos einen starken Einfluss auf diese Entwicklungen gehabt, jedoch begannen die Veränderungen bereits vor dem Ausbruch der Krise. Die aktuelle Situation erfordert innovative Lösungsansätze, um den Anforderungen des hybriden Arbeitens gerecht zu werden. In diesem Artikel werden wir einen Blick auf die Ausgangslage werfen und die Veränderungen der letzten Jahre betrachten. Darüber hinaus werden die aktuellen Probleme und Herausforderungen der Arbeitswelt beleuchtet. Schließlich werden mögliche Lösungsansätze aufgezeigt, darunter auch das Produkt „Seedit“ von ReCoTech, das Unternehmen dabei unterstützt, mit der neuen Arbeitsrealität effektiv umzugehen. Gemeinsam werden wir einen Einblick in die Zukunft der Arbeit gewinnen und die Chancen des hybriden Arbeitens erkunden.

Ausgangslage

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren in einem rasanten Tempo weiterentwickelt, wobei die COVID-19-Pandemie zweifellos einen bemerkenswerten Beschleunigungsfaktor darstellte. Allerdings sollte die Pandemie nicht als alleiniger Auslöser für diese Veränderungen betrachtet werden, da bereits vor ihrem Ausbruch neue Trends und Technologien den Weg für eine transformierte Arbeitskultur ebneten. Die Pandemie wirkte vielmehr als Katalysator und zwang Unternehmen und Arbeitnehmer:innen, sich schneller als je zuvor auf hybride Arbeitsmodelle einzustellen.
Flexible Arbeitszeiten: Traditionelle Arbeitszeitmodelle, die auf feste Bürozeiten basieren, sind zunehmend veraltet. Mitarbeiter:innen bevorzugen flexiblere Arbeitszeiten, um ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben zu erreichen.
Remote-Arbeit: Die Möglichkeit, von zu Hause aus oder von jedem anderen Ort aus zu arbeiten, hat stark zugenommen. Dies ermöglicht den Mitarbeiter:innen eine höhere Flexibilität und spart ihnen Zeit und Kosten für den täglichen Arbeitsweg.
Virtuelle Zusammenarbeit: Durch die Fortschritte in der Kommunikationstechnologie ist die Zusammenarbeit über große Entfernungen hinweg viel einfacher geworden. Virtuelle Meetings, Online-Kollaborationstools und Projektmanagement-Plattformen ermöglichen es Teams, effektiv zusammenzuarbeiten, unabhängig von ihrem Standort.
Wachsender Bedarf an digitalen Kompetenzen: Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird der Bedarf an digitalen Kompetenzen immer wichtiger. Mitarbeiter:innen müssen über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um Technologien effektiv nutzen zu können und mit digitalen Tools umzugehen.
Veränderte Arbeitsplatzanforderungen: Die Arbeitsplätze werden zunehmend von starren Bürostrukturen zu flexibleren Umgebungen transformiert. Es entstehen neue Arbeitskonzepte wie Coworking Spaces und hybride Büros, die den Mitarbeitern:innen mehr Wahlmöglichkeiten und eine anregende Arbeitsumgebung bieten.

Aktuelle Ausgangslage

Die aktuelle Arbeitssituation präsentiert sich mit einer Reihe von Herausforderungen, die mit den Veränderungen in der Arbeitswelt einhergehen. Insbesondere in der hybriden Arbeitsumgebung sind verschiedene Probleme zu bewältigen:

Work-Life-Balance: Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen, wenn Mitarbeiter:innen von zu Hause aus arbeiten. Es kann schwierig sein, klare Grenzen zu ziehen und sich ausreichend zu erholen.
Kommunikation und Zusammenarbeit: Virtuelle Kommunikation kann Missverständnisse verursachen und den persönlichen Austausch erschweren. Die Zusammenarbeit in verteilten Teams erfordert zusätzliche Anstrengungen, um effektiv zu sein.
Technische Herausforderungen: Nicht alle Mitarbeiter:innen verfügen über die erforderlichen technischen Fähigkeiten oder die geeignete technische Ausstattung, um Remote-Arbeit optimal zu bewältigen. Dies kann zu Produktivitätsverlusten führen und den Arbeitsfluss beeinträchtigen.
Mangelnde soziale Interaktion: Die Einschränkung der persönlichen Treffen kann zu einem Mangel an sozialer Interaktion und einem Gefühl der Isolation führen. Der informelle Austausch und das Teamgefühl können darunter leiden.

Mögliche Lösungsansätze

Um den Herausforderungen des hybriden Arbeitens zu begegnen und die Arbeitswelt der Zukunft zu gestalten, können verschiedene Lösungsansätze verfolgt werden. Hier sind einige konkrete Maßnahmen und Technologien, die Unternehmen und Mitarbeiter:innen dabei unterstützen können:

Flexibles Arbeitszeitmanagement: Unternehmen sollten flexible Arbeitszeitmodelle einführen, die es den Mitarbeiter:innen ermöglichen, ihre Arbeit an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Dies kann beispielsweise die Einführung von Gleitzeitregelungen, Vertrauensarbeitszeit oder Teilzeitmodellen umfassen. Es ist wichtig, klare Richtlinien festzulegen, um Missbrauch zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer:innen dennoch erreichbar und produktiv sind.
Technische Unterstützung für Remote-Arbeit: Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter:innen über die erforderliche technische Ausstattung und Schulungen verfügen, um effektiv von zu Hause aus zu arbeiten. Dazu gehören leistungsfähige Laptops, zuverlässige Internetverbindungen, Videokonferenz- und Kollaborationstools. Es ist auch wichtig, IT-Support bereitzustellen, um technische Probleme schnell zu lösen und die Produktivität der Mitarbeiter:innen sicherzustellen.
Stärkung der Kommunikation und Zusammenarbeit: Um die Herausforderungen der virtuellen Kommunikation zu bewältigen, sollten Unternehmen in Tools und Plattformen investieren, die die Zusammenarbeit erleichtern. Videokonferenz- und Chat-Tools wie Zoom, Microsoft Teams oder Slack ermöglichen Echtzeitkommunikation und den Austausch von Informationen. Projektmanagement-Plattformen wie Trello oder Asana erleichtern die Organisation und Verfolgung von Aufgaben und ermöglichen die Zusammenarbeit in verteilten Teams.
Förderung der sozialen Interaktion: Um den Mangel an persönlichen Treffen und den informellen Austausch auszugleichen, können Unternehmen virtuelle Team-Building-Aktivitäten und regelmäßige virtuelle Meetings oder informelle virtuelle Kaffeepausen organisieren. Dies fördert den sozialen Zusammenhalt und das Teamgefühl. Es kann auch hilfreich sein, Online-Plattformen für den Austausch von Interessen oder Hobbies anzubieten, um den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich auch außerhalb der Arbeit zu vernetzen.
Weiterbildung und Schulung: Angesichts des wachsenden Bedarfs an digitalen Kompetenzen sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter:innen kontinuierlich weiterbilden und Schulungen zu relevanten Technologien und Tools anbieten. Dies kann in Form von internen Schulungen, externen Weiterbildungsprogrammen oder dem Engagement von Expert:innen geschehen. Individuelle Lernpläne und flexible Schulungsformate ermöglichen es den Mitarbeitenden, ihre Fähigkeiten gezielt auszubauen.
Hybride Arbeitsplatzgestaltung: Bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes sollten Unternehmen flexible Lösungen anstreben. Dies kann die Schaffung von hybriden Büros beinhalten, die sowohl Arbeitsplätze vor Ort als auch Ressourcen für die Remote-Arbeit bieten. Coworking Spaces können eine alternative Arbeitsumgebung bieten, in der Mitarbeiter:innen je nach Bedarf zusammenkommen können. Es ist wichtig, den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, ihren Arbeitsplatz an ihre individuellen Präferenzen und Anforderungen anzupassen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Zukunft der Arbeitswelt hybride Arbeitsmodelle beinhaltet, die Flexibilität und Effektivität kombinieren. Durch die Umsetzung von innovativen Lösungsansätzen können Unternehmen die Herausforderungen bewältigen und die Vorteile des hybriden Arbeitens voll ausschöpfen. Produkte wie „Seedit“ von ReCoTech können dabei unterstützen, die digitale Zusammenarbeit zu verbessern und die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitzugestalten. Es liegt nun an den Unternehmen, diese Chancen zu ergreifen und eine Arbeitskultur zu schaffen, die sowohl den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen als auch den Zielen des Unternehmens gerecht wird.

Wie hilft Euch die Recotech GmbH

ReCoTech bietet ein umfassendes Angebot zur Arbeitsplatzbuchung und Zeiterfassung, das Unternehmen dabei unterstützt, die Herausforderungen des hybriden Arbeitens zu bewältigen und die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitzugestalten. Mit ReCoTech haben Unternehmen immer den Überblick über ihre Arbeitsplätze und können sehen, wer sich wann im Büro befindet. Dadurch wird eine effiziente Verteilung der Arbeitsplätze ermöglicht und Engpässe, Überkapazitäten oder Hygienerisiken vermieden.
Ein zentrales Element von ReCoTech ist der intelligente Booking Assistant. Dieses intuitive Instrument ermöglicht es den Mitarbeiter:innen, ihren Arbeitsalltag selbstständig zu gestalten und zu optimieren. Sie können bequem über das System ihre Präsenz- und Homeoffice-Zeiten eintragen und Arbeitsplätze buchen. Der Booking Assistant berücksichtigt dabei die Verfügbarkeiten und Kapazitäten der Arbeitsplätze, um eine harmonisierte Auslastung zu gewährleisten.
Darüber hinaus bietet ReCoTech eine Vielzahl von Funktionen und Features, um die Arbeitsplatzbuchung und Zeiterfassung effektiv zu gestalten. Dazu gehören unter anderem die Überwachung aller Vorgänge, um den Überblick zu behalten, die Optimierung der Ressourcennutzung und die Reduzierung der Umweltbelastung. Durch das Angebot von ReCoTech können Unternehmen die Zufriedenheit und Produktivität ihrer Mitarbeiter:innen steigern und gleichzeitig eine flexible und effiziente Arbeitsumgebung schaffen.
ReCoTech unterstützt Unternehmen dabei, die Vorteile des hybriden Arbeitens voll auszuschöpfen und eine Arbeitskultur zu etablieren, die den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen und den Zielen des Unternehmens gerecht wird. Mit innovativen Lösungsansätzen wie „Seedit“ trägt ReCoTech zur Verbesserung der digitalen Zusammenarbeit bei und ermöglicht es Unternehmen, die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitzugestalten.

Quellen:

  • „The Future of Work: How the Pandemic Has Accelerated Remote Work Trends“ – Forbes (https://www.forbes.com/sites/bernardmarr/2021/05/28/the-future-of-work-how-the-pandemic-has-accelerated-remote-work-trends/?sh=58eaa92775d9)
  • „The rise of remote work: Why the future is hybrid“ – Deloitte (https://www2.deloitte.com/global/en/pages/about-deloitte/articles/impact-of-covid-19-on-future-of-work-hybrid-remote.html)
  • „The Future of Work: Remote Work“ – World Economic Forum (https://www.weforum.org/agenda/2021/05/remote-work-future-of-work-podcast/)
  • „The Challenges and Benefits of Hybrid Work Models“ – Harvard Business Review (https://hbr.org/2021/10/the-challenges-and-benefits-of-hybrid-work-models

Tipps zur Neugestaltung des Büros

TIPPS ZUR NEUGESTALTUNG DES BÜROS

Wenn der Wunsch unter den Arbeitnehmer:innen nach Homeoffice groß wird, wird sich primär zunächst mit folgender Frage beschäftigt: Wie schaffen wir es, dass jede:r von Zuhause aus genauso arbeiten kann, wie im Büro? Und welche Grundlagen müssen dazu von Unternehmensseite geschaffen werden, beziehungsweise welche Ausstattung sollte den Mitarbeiter:innen zur Verfügung gestellt werden?

Erst im zweiten Schritt fällt das ganze Ausmaß der Auswirkungen, die das flexible Arbeiten auf die Büroräume hat, auf. Häufig kommt es zu dieser Einsicht erst, wenn die Mitarbeiter:innen schon längst nicht mehr jeden Tag im Büro arbeiten und das Office großflächig leer bleibt. Das herkömmliche Modell, nach dem jede:r einen bestimmten Arbeitsplatz zugewiesen bekommt, wird dadurch unbrauchbar – gar ineffizient, bis weitgehend überflüssig.

Es muss also eine Neugestaltung des Workspaces her! Doch wie müssen die Arbeitsplätze im Büro bestenfalls umgestaltet werden, um den neuen Anforderungen durch das hybride Arbeitsmodell gerecht zu werden? Damit Ihnen das langfristig gelingt, stellen Sie sich am besten folgende Fragen:

 

 

Was wollen Ihre Mitarbeiter:innen?

Auf zahlreichen Ebenen ist es ungemein von Vorteil, den Mitarbeiter:innen mehr Mitspracherecht zu geben. So auch, wenn es darum geht zu entscheiden, wie gearbeitet werden soll. Wie wir bereits in einem anderen Artikel dargestellt haben, ist es hilfreich für eine Flächenoptimierung und ein Workspace Management, wenn die Wünsche und Präferenzen der Arbeitnehmer:innen miteinfließen.

 

 

Wie ausgelastet ist das Büro? Birgt das vielleicht Potentiale?

Wenn das Büro nicht voll besetzt ist, muss das nicht zwangsläufig schlecht sein. Sehen Sie darin lieber das Potential, effizienter mit Ihrer Fläche wirtschaften zu können. Schließlich verringert sich dank der Menschen im Homeoffice die benötigte Bürofläche. Wenn Sie nun auf clevere Weise das Büro umstrukturieren, indem es fortan nur noch gemeinsam genutzte Schreibtische gibt, wird einiges an Platz frei.

Letztlich birgt die Veränderung damit eine lukrative Möglichkeit, um Geld einzusparen. Schließlich bedeutet mehr Platz, dass Sie entweder Ihre Räumlichkeiten verkleinern oder alternativ die Fläche vermieten können.

Zudem haben Sie nun einen größeren Spielraum, um mit der Fläche zu experimentieren. Gedankenanstoß: Was halten Sie beispielsweise von weiteren Besprechungsräumen oder privaten Arbeitskabinen und Breakout-Zonen?

 

 

Wie können Sie sicherstellen, dass jede:r einen Arbeitsplatz findet?

Die Kehrseite des Prinzips eines Shared Workspaces ist es, dass höchstwahrscheinlich weniger Arbeitsplätze als Mitarbeiter:innen vorhanden sind. Umso wichtiger ist es, einen Booking Assistant einzuführen, der eine transparente Übersicht über den verfügbaren Workspace bietet. Gleichzeitig können Mitarbeiter:innen selbstständig Räume, Schreibtische und so weiter buchen.

Der Vorteil: Die Platzvergabe ist einfach, fair und stressfrei! Mitarbeiter:innen suchen nach dem gewünschten Arbeitsplatz, Meetingraum oder Ruhezone, fragen die Verfügbarkeit ab und buchen die Fläche in einem gewünschten Zeitraum – fertig.

 

 

Wie können Sie Ihren Workspace dynamisch anpassbar gestalten?

Nur weil Sie heute ein perfekt funktionierendes Modell etabliert haben, heißt das nicht, dass es morgen ebenso gut funktionieren wird. Die Arbeitsweise der Menschen wird sich auch zukünftig weiter wandeln. Das bedeutet, dass ein flexibler, buchbarer Arbeitsplatz in ein paar Jahren möglicherweise schon gar nicht mehr den Bedürfnissen der Belegschaft gerecht werden wird. Daher ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer jetzigen Flächenoptimierung und Neugestaltung darauf Acht geben, dass der Workspace problemlos angepasst werden kann.

Hier kommt eine Software für Flächenplanung ins Spiel. Diese analysiert kontinuierlich Nutzungsdaten und zeigt Ihnen die Auslastung sowie den Bedarf an. Das ist eine enorme Entlastung für Ihr Workspace Management, denn auf Basis dieser Informationen können Sie zu jeder Zeit fundierte Entscheidungen bezüglich der Umgestaltung von Arbeitsbereichen treffen, um neuen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem lassen sich Änderungen am Planungsentwurf vornehmen und simulieren.

Wie Sie sich auf New Work vorbereiten

Die ersten Schritte in die neue Arbeitswelt – Wie Sie sich auf New Work vorbereiten

Alle Welt spricht darüber, wie sich die Arbeitswelt im Rahmen von Corona wandelt: alte Arbeitsmodelle werden zugunsten von Homeoffice oder hybridem Arbeiten sukzessive abgelöst.

Aber was bedeutet das konkret für die Arbeitsplatzgestaltung? Eindeutig eine große Umstellung, denn die Flächennutzung im Büro oder auch der klassische Arbeitsplatz werden sich in der nächsten Zeit merklich wandeln. Gut beraten ist deshalb jeder, der sich jetzt an den Gedanken von New Work gewöhnt und bereits heute anfängt, seine Belegungsplanung sowie sein Ressourcenmanagement auf die Umstellung vorzubereiten.

Anhand drei simpler Schritte zeigen wir Ihnen daher, worauf Sie achten müssen, damit Sie erfolgreich in die New Work Era eintauchen!

1. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen verstehen

Der zugleich erste als auch wichtigste Aspekt liegt auf Seiten der Mitarbeiter:innen. Ihre Bedürfnisse sollten das Fundament bilden, auf dem Sie Ihr neues Workspace Management aufbauen. Einen kurzen Ausblick auf die Wünsche der Belegschaft haben wir in diesem Artikel bereits geworfen. In Kürze zusammengefasst sind vor allem folgende Punkte von markanter Relevanz:

  • Moderne Arbeitsmodelle wie Homeoffice und mobiles Arbeiten,
  • Das Sicherstellen von Co-working sowohl im Büro als auch virtuell,
  • Eine moderne Arbeitsplatzgestaltung.

Aus Gründen der Work-Life-Balance präferieren immer mehr Arbeitnehmer:innen das Homeoffice oder zu Teilen eher die gemischte Form des hybriden Arbeitens. Unternehmen, die derartige Präferenzen kennen, können die Arbeitsweise der Mitarbeiter:innen einschätzen, um dementsprechend darauf zu reagieren. Schließlich müssen erst die Voraussetzungen für solche Arbeitsmodelle gegeben sein – sei es durch verbindliche Homeoffice- und Büroregelungen, die Möglichkeit zur Arbeitsplatzbuchung oder durch eine moderne Arbeitsplatzgestaltung.

2. Eine flexible Arbeitsumgebung gestalten

Ein zentraler Grundgedanke von New Work ist es, eine flexible Arbeitsfläche zu gestalten. Bestehend aus geteilten Arbeitsplätzen, Ruhezonen und modular platzierbarer Büroausstattung in Großraumbüros, kann die Arbeitsumgebung somit dynamisch angepasst werden. Das hat den Vorteil, dass sich das Office zu jeder Zeit den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen anpassen lässt, z.B wenn sich ausnahmsweise größere Teams wegen eines Projektes zusammenfinden müssen.

Meeting-, Konferenz- und Teamräume in unterschiedlichen Größen, wie auch Schränke, Parkplätze etc. stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung. Wichtig ist dabei: Kontingente der verschiedenen Ressourcen sollten transparent einsehbar und vorab buchbar sein. Ein Booking Assistant ist dafür eine smarte Hilfe, da er Ihnen das Ressourcenmanagement abnimmt, indem er jederzeit Überblick über die aktuelle Flächennutzung und Belegungsplanung gibt. Mitarbeiter:innen können dank ihm auf einfache Weise die Raumbuchung abwickeln und sich im Büro mit Teamkolleg:innen treffen.

3. Gesicherter Zugang zu dynamischen Nutzungspräferenzen

Um den Wandel der Arbeitswelt zu verstehen, sollten Sie aktuelle Nutzungspräferenzen und Informationen zur Arbeitsweise der Mitarbeiter:innen auswerten. Ein Booking Assistant hilft Ihnen auch hierbei, denn er führt ein kontinuierliches Workspace Monitoring durch. Auf dieser Grundlage können Sie Trends absehen und Ihr Office für die Zukunft bereit machen.

Auf Seiten des Auslastungsmanagements können Sie dadurch beispielsweise absehen, ob Sie zu viele oder gar zu wenige Arbeitsplätze geplant haben. Je nachdem können Sie Ressourcen einsparen, um Ihre Flächennutzung noch effizienter zu gestalten.

Wie arbeitet es sich 2022?

Die New Work Era – Wie arbeitet es sich 2022?

Die Arbeitswelt befindet sich in einem strukturellen Wandel – wer das noch nicht mitbekommen hat, muss wohl die letzten zwei Jahre verschlafen haben. So rasant und radikal wie durch den Ausbruch der Coronapandemie Anfang 2020 haben sich Arbeitsmodelle nie zuvor verändert: Stichworte wie New Work, Homeoffice und co. treffen den gegenwärtigen Zeitgeist und sind in aller Munde.

Doch was hat sich in der Zwischenzeit konkret in der Arbeitswelt getan? Was wünschen sich Arbeitnehmer:innen? Wo wird die Reise hingehen?

Wir haben vier grundlegende Trends identifiziert, die Sie unbedingt kennen sollten!

 

1. Flexibler Arbeitsort

Der Arbeitsplatz befindet sich unlängst nicht mehr ausschließlich im Büro. Viele Unternehmen haben während der Coronazeit auf Homeoffice-Konzepte gesetzt. Das scheint den meisten Arbeitnehmer:innen zu gefallen, da sie so effizienter ihre Work-Life-Balance managen können.

Ob komplett remote, im Homeoffice oder hybride Konzepte, bei denen zwischen Büro und Zuhause hin- und hergeswitcht wird – feststeht, dass flexible Arbeitsplatzmodelle immer beliebter werden. Denn Mitarbeiter:innen erlangen dadurch mehr Freiheiten, um ihren Arbeitsplatz entsprechend ihrer persönlichen Situation erwählen zu können.

 

2. Co-working

Manche Arbeitnehmer:innen können unabhängig und komplett selbstständig arbeiten, wenn es ihr Aufgabengebiet hergibt. In der Regel arbeiten die meisten jedoch in einem Team aus mehreren Kolleg:innen. Teilweise müssen sogar abteilungsübergreifend Projekte realisiert werden.

Zu Zwecken des Co-workings ist es daher entscheidend, dass Teammitgliedern zu jeder Zeit die Möglichkeit geboten wird, sich untereinander auszutauschen – egal ob im Büro oder im Homeoffice.

Im Büro sollten Arbeitnehmer:innen daher immer ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden sowie Meeting- und Besprechungsräume, in denen sie sich mit Teamkolleg:innen zusammenfinden können. Andererseits muss im Homeoffice durch geeignete Video-Conferencing-Tools sichergestellt sein, dass sie sich auch virtuell vernetzen können.

Um den Überblick zu behalten und das Co-working smart zu organisieren, kann ein Buchungssystem speziell für Workspace genutzt werden. Dieses unterstützt dabei, Arbeitsorte innerhalb von Teams auf transparente Weise zu koordinieren, um so die Produktivität anzukurbeln.

 

3. Moderne Arbeitsplatzgestaltung

Nichtsdestotrotz bleibt das Büro nach wie vor beliebt. Schon alleine aus Sicht der Zusammenarbeit mit Teamkolleg:innen wollen die meisten Arbeitnehmer:innen nicht vollständig von Besuchen im Office absehen.

Aber auch hier werden zunehmend mehr Ansprüche gestellt: sei es von höhenverstellbaren Tischen, ergonomischen Bürostühlen bis hin zu Ruhezonen, Teamräumen und ähnlichem. Das Corporate Real Estate Management sollte sich daher mit modernen Workspace-Konzepten auseinandersetzen und die verfügbare Fläche gegebenenfalls neugestalten.

4. Smart Data

Bei derartigen Arbeitsplatzgestaltungen sind datengetriebene Insights unverzichtbar! Schließlich bilden sie die Wünsche und Präferenzen der Mitarbeiter:innen ab und helfen zu verstehen, wie Workspace, Meetingräume und co. tatsächlich genutzt werden.

Der Vorteil vom Monitoring der Flächennutzung: Es können wertvolle Rückschlüsse für das Auslastungsmanagement abgeleitet werden, wodurch sich wiederum die Flächenplanung und -gestaltung anpassen lässt.

Pressemitteilung – Markteinführung von RECOTECH

RLE International Gruppe stärkt mit der Integration der ReCoTech GmbH ihre Digitalisierungs- und Software- Sparte. Strategische Flächenplanung und Workspace Management unterstützen die Entwicklung und Gestaltung von individuellen Raum- und Arbeitskonzepten.

Neu zu denkende Arbeitsmodelle, unter anderem geprägt durch ein zukünftiges hybrides Arbeiten, beflügeln Digitalisierungslösungen und Transformation. Vor besonders großen Herausforderungen steht die Automobilbranche. Die komplette Umgestaltung von Antriebs- und Technologiekonzepten wirkt sich massiv auf die damit verbundenen Engineering-, Produktions- und Arbeitsprozesse aus. Als global aufgestellter Entwicklungspartner bietet die RLE Gruppe ihren Kunden bereits jetzt ein weltweit digitalisiertes Netzwerk, um beispielsweise die Organisation globaler Projekte und Abläufe zu optimieren.

Die Buchungs- und Workspace- Software „Seedit“ unterstützt dabei eine dynamische und innovative Planung auf vielfältigen Organisationebenen. Neben der Optimierung der Flächennutzung können Büroflächen an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst und Homeoffice Regelungen schnell und transparent umgesetzt werden. Durch die hohe Kompatibilität ist “Seedit” problemlos in nahezu jede Systemlandschaft integrierbar.

Mit der Integration des Berliner Software-Unternehmens „ReCoTech GmbH“ im September 2021 erweitert die RLE Gruppe ihr Angebot um Lösungen wie die Masterplanung von komplexen Büroflächenportfolios durch digitale Simulation. Ziel ist die effiziente Flächenoptimierung bei heterogenen Strukturen in Unternehmen, Organisationen, Kommunen und weiteren öffentlichen Behörden.

Die digitalisierte Lösung derart komplexer Aufgabenstellungen ist als Gesamtlösung einzigartig und geht in ihren Funktionalitäten weit über die Möglichkeiten vieler anderer am Markt angebotener Softwareprodukte hinaus. Gleichzeitig ist mit entsprechenden Schnittstellen die Offenheit, z.B. gegenüber ERP und CAFM-Produkten, gewollt und gegeben.

Das Angebot richtet sich an die Automobil- und Gesamtindustrie, die öffentliche Hand und alle Unternehmen und Behörden, die mit derartigen Aufgabenstellungen gefordert sind, um ihre Prozesse und Infrastrukturen zukunftsfähig zu gestalten.

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